Janine Smitkiewicz: Kulturgut Videospiele (Videointerview)
Von Daniela Heine • 1. Jun 2009 • Kategorien: Living Games Festival, News
„Kultur‟ = ?
Was Kultur ist und was zur Kultur gehört, darüber gibt es unzählige Meinungen und Ansichten. Sehr griffig formuliert etwa Geert Hofstede Kultur als “Software des Geistes”: als mentale Programmierung, die jedes Mitglied einer gegebenen Gemeinschaft oder Gruppe erlebt und entsprechend derer es seine Handlungen im Alltag ausrichtet.
(Quelle: TU-Dresden)
Gehören Videospiele zur Kultur?
Folgt man Hofstedes Argumentation, so heißt die Antwort selbstverständlich ja – denn Videospiele sind schließlich Bestandteil unsers Alltags, zumindest unserer Freizeit geworden. Das gilt nicht zuletzt auch für Janine Smitkiewicz, die nicht nur Freizeitgamerin ist, sondern die Auseinandersetzung mit der Frage der „Kultur“ zu einem Teil ihres Berufsalltags gemacht hat. Janine ist Vorsitzende des Vereins Videospielkultur e.V. in München und befasst sich mit der medienpolitischen Positionierung von Videospielen. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Dialog über Videospiele mit Leuten aus allen Bereichen, aus Kultur und Forschung, mit Eltern und Kindern, aufrechtzuerhalten und zu fördern und im Umgang damit Medienkompetenz zu vermitteln.
An diesem Samstagnachmittag, bei Sonne, Wind und Sommerstimmung auf dem Living Games Festival haben wir also Janine befragt, wie denn ihr Arbeits- und Kulturalltag aussieht und freuen uns, euch hier ihre Antworten präsentieren zu dürfen!
Weitere Informationen und Veranstaltungen zum Thema findet ihr auf der Homepage von Videospielkultur e.V.: http://videospielkultur.org/
Daniela "Elalys" Heine
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Hallo!
Interessant… Den Verein habe ich irgendwie nicht so richtig wahrgenommen auf dem LGF, weil da nur drei Konsolen standen.
Sie haben aber ähnliche Ziele wie wir und deshalb schade, dass es nicht zum Kontakt gekommen ist. Das holen wir nach :-).
Viele Grüße,
Jürgen Wahlmann, stellvertretender Vorsitzender Gameparents.de e.V.
Schade, man kann wirklich nicht jedem die Hand schütteln!
Danke für die Interviews. Sehr informativ!
Hallo,
danke für das Feedback Herr Wahlmann. Gerne hätte ich zu Ihnen das Gespräch gesucht, doch leider konnte ich es zeitlich nicht mehr einrichten. Ich schlage daher vor, dass ich Sie am besten direkt kontakte.
@ all: Kleine Korrektur – ich selbst bin “nur” Teil des Vorstandes, Vorsitzender des Videospielkultur e.V. ist André Horn.
Beste Grüße aus München
Janine Smitkiewicz, Rechtsanwältin
ok, offtopic, aber gegens licht und mit dem wind sitzen ist doof. ^^
Naja, der Informationsgehalt wird durch verwehtes Haar und leicht überblendete Gesichter ja nicht geschmälert. Und nett anzuschauen ist es auch so ;)
Ich finde es schön das auch der Otto-Normal-Spieler so mal sieht das es tatsächlich Vereine und Gemeinschaften gibt, die sich aktiv für Ruf und gesellschaftliche Situation von Spielern und Spielindustrie einsetzen. Sicher war mir klar das Industrievertreter hier alleine schon aus Eigeninteresse aktiv werden, aber gerade als Endverbraucher bekommt man hier selten was mit. Vielleicht wäre hier ja mal “Eigenwerbung” beim Endkunden angebracht? Einfach mal auf Initiative der Distributoren einen Flyer mit in ein paar hunderttausend Spielverpackungen packen, und die Spieler auffordern sich über etwas zu informieren von dem sie wahrscheinlich bisher nicht mal wussten das es existiert. Zielgruppen gerecht natürlich. Dürfte ja auch im Interesse der Distributoren sein.
@Mendorian:
Sehr gute Idee, das greifen wir auf.
Viele Grüße,
Jürgen Wahlmann, stellv. Vorsitzender GameParents.de e.V.
Dann bin ich mal auf die ersten Infoblätter gespannt :)
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